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Säure - Weinglossar

Summe der flüchtigen Säuren und der nichtflüchtigen Säuren im Wein, die mit der Sammelbezeichnung Weinsäure - obwohl es sich um mehrere Säurearten handelt - in g/l ausgewiesen wird. Die Menge aller Säuren beträgt bei Weißwein etwa 4 bis 9 g/l und bei Rotwein etwa 4 bis 6 g/l. Die Menge im Wein wird mittels der so genannten Titration festgestellt. In Übersee erfolgen die Berechnungen anders als im EU-Raum, deshalb können Werte nicht 1:1 miteinander verglichen werden. Der Säuregehalt ist auch ein wichtiges Kriterium bei einer Wein-Bewertung.

Die drei häufigsten nichtflüchtigen Säuren im Wein sind Weinsäure, Apfelsäure und Zitronensäure, die zusammen etwa zwei Drittel der Säuren ausmachen. Die Milchsäure entsteht zum größten Teil erst bei der malolaktischen Gärung durch Umwandlung der Apfelsäure. Die nichtflüchtigen Säuren werden als Weinsäure (obwohl es sich ja um mehrere Säuren handelt) in g/l angegeben.

Die häufigste flüchtige Säure ist die Essigsäure. Wie der Name schon sagt, bleiben diese nicht im Wein enthalten, sondern verflüchtigen sich im Laufe der Zeit. Sie werden in Summe als Essigsäure (obwohl es ebenfalls mehrere gibt) bezeichnet und in g/l angegeben.

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