Welsch könnte umgangssprachlich von "falsch" kommen und zur Unterscheidung vom großen Rhein-Riesling dienen. Geschmacklich könnte man nämlich schon ein Verwandschaft herrühren. Spielt in der Steiermark und für Süßweine im Burgenland eine gewisse Bedeutung. Von der Rebfläche die zweithäufigste weiße Sorte in Österreich.
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Herkunft / Verbreitung: Die Herkunft dieser spät reifenden, weißen Rebsorte ist unbekannt. Stammt angeblich aus Rumänien, wo sie auch weit verbreitet ist. Trotz der Namens-Ähnlichkeit ist sie nicht direkt mit dem Riesling verwandt (welsch bedeutet fremd oder ausländisch). In Österreich zweithäufigste weiße Sorte nach dem Veltliner. Rebfläche: 4.100 Hektar (oder 8,2%)
Charakteristik: Der Welschriesling liefert in erster Linie frisch-fruchtige, in ihrer Jugend zu genießende Weine, er kann aber auch ausgezeichnete Prädikatsweine hervorbringen, deren Blume und Rasse lange anhält. Säurebetontes Bouquet nach Nuss und frischem Heu.