Trotz der möglichen Elternschaft für den viel bekannteren Grünen Veltliner nur Kennern ein Begriff. "Roter Veltliner" - weil sich die Haut in der Spätreife ins rötliche verfärbt. Ein deftiger Wein mit eher reifen rötlichen Fruchtaromen.
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Herkunft / Verbreitung: Die weiße Rebsorte hat eine zentrale Stellung als Leitsorte innerhalb der
umfangreichen Veltliner-Familie. Durch Zufallskreuzungen entstanden daraus u.a. die Sorten Frühroter Veltliner, Neuburger,
Rotgipfler und Zierfandler. Zur Sorte Grüner Veltliner konnte jedoch bisher keine Verbindung nachgewiesen werden, möglicherweise
ist der Rote Veltliner ein Großelternteil. Vorwiegend im Kremstal und Donauland zu Hause. Rebfläche: 193 Hektar
(oder 0,4%)
Charakteristik: Bei entsprechend rigorosre Ertragsbeschränkung bringt die sehr fruchtbare Reben eigenständige
und elegante Weine mit feinwürziger Aromatik und enormem Entwicklungspotenzial. Sortentypisch sind zarte Rosinen und Honigtöne,
das Geschmacksbild des Roten Veltliners ist extraktreich und füllig, doch immer agil durch eine belebende Säurestruktur.
Die Traube ist mittelgroß, sehr dicht und kegelförmig, die Beeren oval mit einer rosaroten Haut.